Halbzeit bei der Börse im Stadtmuseum Hofgeismar

 

Halbzeit ist angesagt für die in diesem Jahr verkürzte 27. Gemälde- und Kleinantiquitätenbörse. Die ersten Wochen waren in verschiedener Hinsicht erfolgreicher als jede Vorgängerin. Es konnte nicht nur das Organisationsversprechen, jeden Tag neue Objekte vorzustellen, übererfüllt werden.

Noch bei keiner der 26 Börsen-Vorgängerinnen waren derart viele heimische Maler und heimische Motive im Angebot. Adolf Faust, Erich Borst, Helen Meyer-Moringen, Wilhelm Arend, Hermann Pfennig, Hermann Pohl und besonders auch Theodor Rocholl (meist Lithos) und Paul Scheffer waren bzw. sind im Angebot mit Krukenburg, Sababurg, Dörn- und Desenberg und diversen Kassel-Motiven.

Erstmals gibt es ein – inzwischen wieder ergänztes – Münzen- und Medaillenangebot, ganze Postkartensammlungen, dazu natürlich viel Silber (Schmuck, Gefäße), alte Uhren, wertvolles Glas und interessantes Porzellan.

Die Besucherzahl war sehr zufriedenstellend, wenn auch mancher von jenen noch „vermisst“ wird, die sonst oft nach der „nächsten Börse“ fragen.

Die jetzige 27. Gemälde- und Kleinantiquitätenbörse endet am 2. Dezember; Eintritt und Teilnahme sind frei.  (ur)