Stadtgeschichte und Märchen lebendig gemacht

Die Geschichte der Stadt Hofgeismar, ihre sagenhaften Überlieferungen und ihre märchenhafte Symbolfigur „Dornröschen“ zusammengebracht hat jetzt Cornelia („Conny“) Heinz.

Zwei Kinder- und Jugendbücher hat die Autorin bereits vorgelegt, jetzt lässt sie ein weiteres folgen für „Menschen von zwei bis hundertzwei Jahren“ (so Bürgermeister Markus Mannsbarth in seinem Geleitwort).

Die Sozialpädagogin C. Heinz wendet dabei einen geschickten Kniff an: Dornröschen liest nicht etwa über die Stadtgeschichte nach oder studiert sie mit Eifer, sondern sie erträumt sie – erstaunlich genau – in der letzten Schlafphase vor dem Aufwachen: Das Würfeln um das Schicksal der Stadt, die Entstehung des Reinhardswaldes, die Stutewecken usf. stehen im Mittelpunkt. Insgesamt sieben locker erzählte „Träume“ lassen auch für Fremde die Stadt Hofgeismar erstehen als hochinteressantes Gemeinwesen in einer herrlichen Landschaft.

Dass diese sieben Geschichten nicht einfach als Texte daherkommen, ist einerseits den einfühlsamen Zeichnungen von Julia Drinnenberg zu danken, andererseits – und das kann als besondere Leistung gelten – der durch eigene Zeichnungen und Fotos ergänzten, perfekten Zusammenstellung (Layout) durch die neue Museumsmitarbeiterin Andrea Tömösy. So ist durch die drei beteiligten Künstlerinnen ein Buch entstanden, das in jede heimatliche Bibliothek gehört.

Erhältlich in der Hofgeismarer Buchhandlung Vogt, im Tourismus-Büro und im Stadtmuseum Hofgeismar. (ur)