Zweite Halbzeit der "jungen Börse"

 

Die zweite Halbzeit hat angefangen für die 26. Gemälde- und Kleinantiquitätenbörse im Stadtmuseum Hofgeismar. Dieser Markt ist inzwischen so etabliert, dass Angebote eingegangen sind aus den Kleinstädten in der Nähe Hofgeismars, aus entfernteren Orten der Kreise Kassel und Schwalm-Eder, aus der Stadt Kassel, aus Westfalen und sogar aus Stuttgart. Diesem breiten Spektrum an privaten Anbietern entsprechen Menge und Qualität der ausgestellten Objekte.

Was bereits an den Eröffnungstagen den Besitzer gewechselt hatte, wurde leicht noch am jeweils gleichen Tag durch später eingegangene Gegenstände oder Gemälde ersetzt.

Wer z. B. heute durch die Ausstellungsräume geht, wird sich fast 70 neuen Objekten oder Objektgruppen gegenüber sehen, zuletzt kamen altes Porzellan und eine gängige rund 100 Jahre alte Wanduhr hinzu. Diese spätere Ergänzung der Börse durch neue, zum Teil sehr wertvolle Objekte, ist ihre Stärke und Schwäche zugleich, weil frühe Besucher nicht glauben, später noch Neues sehen zu können und spät Entschlossene fälschlich annehmen, es sei ohnehin alles wichtige längst verkauft. Beides ist falsch, denn die Börse, die erst am 3. Dezember enden wird, ist immer jung und immer einen Besuch wert.  (ur)