Halbzeit der Gemäldebörse

Zufriedene Gesichter beim Museumsteam lassen es ahnen: Die zugleich sehr qualitätvolle und trotzdem in den geforderten Preisen wirklich angenehme 21. Gemäldebörse im Stadtmuseum Hofgeismar geht in die zweite Runde (bis 20.10.).

Mehr als 40 künstlerische Zeichnungen und Gemälde wechselten den Besitzer, dazu viele Einzelstücke an Porzellan, Glas, Silber, regionalen Graphiken und Münzen.

Stärker als in den 20 Vorjahren gelang es der Gemäldebörse diesmal, das Augenmerk auf heimische und dazu Schwälmer Künstler des 19. und 20. Jahrhunderts zu richten. Allein von der Pferdemalerin Helen Meyer-Moringen waren sieben Gemälde von vier Eignern im Angebot (zwei wurden abgegeben), auch von den drei Meta-Muscat-Bildern wechselten zwei den Besitzer. Unter den erst später eingelieferten Werken sind Adolf Faust, Hermann Pfennig, Wilhelm Thiemann, Ansel Andrae, Vladimir Svetlow u. a. vertreten. Da die Preisvorstellungen ausschließlich von den privaten Eigentümern stammen, bildet ein herausragendes Frauenporträt von Carl Bantzer, dem wichtigsten Vertreter der Schwälmer Malerschule, preislich „nur“ auf dem dritten Platz der Angebotspalette.

Einlieferungen von Gemälden und Kleinantiquitäten können weiterhin während der Öffnungszeiten erfolgen, die Beteiligung an der 21. Gemäldebörse und auch deren Besuch ist kostenlos, Spenden werden jedoch gern entgegengenommen.

(ur)