Reicher Zugewinn für Rocholl-Sammlung

Aus einer nicht alltäglichen Quelle schöpfen konnte das Stadtmuseum Hofgeismar in diesen Tagen. Hendrik Theodor de Vries, Theodor Rocholls „Patchen“ (so eine Widmung des Malers), geb. 1928 in Den Haag als Sohn von Hedwig, geb. Rocholl, wollte seine Andenken dorthin geben, „wo sie heute tatsächlich hingehören“ – in die Rocholl-Sammlung des Stadtmuseums Hofgeismar.

Der Niederländer aus Amsterdam, der sein Erbe nicht zerrissen sehen wollte, brachte drei Gemälde mit (zweimal „Pferde an der Sababurg“, dazu das „Haus Rocholl“ bei Düsseldorf), mehrere Schriftstücke des Malers und die Autobiographie „Ein Malerleben“. Von besonderem Reiz sind die fünf kompletten Lieferungen für das (unvollendet gebliebene) Bildwerk „Das deutsche Ross“ (1899). Anders als bei dem Museumsexemplar als dem ehemaligen Handexemplar des Malers sind in den de Vries’schen Heften alle ehemals eingebundenen Lithographien vorhanden. Es finden sich also auch jene seltenen Blätter, die nicht einzeln nachgedruckt wurden.
Der „Komplex de Vries“ Der „Komplex de Vries“ wird in der geplanten großen Rocholl-Ausstellung ab März 2012 im Museum präsentiert werden.Der „Komplex de Vries“ wird in der geplanten großen Rocholl-Ausstellung ab März 2012 im Museum präsentiert werden.

Der „Komplex de Vries“ wird in der geplanten großen Rocholl-Ausstellung ab März 2012 im Museum präsentiert werden.

 

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